Gemütliche Tage in Beijing

(China Bericht 2013 Teil 6)

Wir waren noch 3 weitere Tage in Beijing bei sommerlich warmen Temperaturen um die 30 Grad. Mal war der Himmel klarer und dann wieder mit einem Schleier etwas bedeckt. In diesen Tagen versuchten wir den Jetlag zu bekämpfen (oft wacht man in den ersten Tagen Nachts um 3 Uhr auf).

In der U-Bahn fiel uns auf, dass innerhalb eines Jahres das Netzt schon wieder kräftig erweitert wurde. Dieses Tempo gibt es nur hier. Der Ausbau hat den Vorteil, dass man weitere Punkte jetzt bequem per U-Bahn erreichen kann, statt auf den Bus umsteigen zu müssen.

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Rapid Bus Line 3

Eine Aktion in den Tagen, war der Kauf von Fahrkarten. Wir hatten uns eine Route überlegt und auch Zugverbindungen ausgesucht. Jetzt mussten wir (nur) noch schauen, ob wir auch Fahrkarten für diese Verbindungen erhalten (das ist nicht unbedingt gewährleistet, da je nach Verbindung die Züge schnell ausverkauft sind). Oftmals hört man als Antwort ein knappes MEIYOU (Pinyin = nicht haben). Als erstes wollten wir nach Pingyao und es gibt zwei direkte Züge über die Nacht oder Hochgeschwindigkeitszüge tagsüber bis Taiyuan und vorn dort weiter nach Pingyao. Zweimal kam für das genannte Datum ein knappes aber eindeutiges MEIYOU. Ich musste dann erst einmal das Tablet rausholen, da ich wusste, dass es noch einen dritten Zug über Nacht nach Taiyuan gibt. Gefunden und wir hörten ein YOU (es gibt). Hurra, wir hatten dafür Soft Sleeper Plätze. Und dann gab es weitere Plätze für die Züge von Taiyuan nach Pingyao und auch wieder zurück. Und für den Zug von Taiyuan nach Qingdao gab es auch Soft Sleeper. Was für ein Erfolg. Wir hatten die Fahrkarten für den Teil unsere Reise zusammen.

Was gab es noch in den Tagen? Natürlich Essen. Zum Beispiel in einem Foodcourt in einem großen Shoppingcenter, in dem ich immer gerne eine Nudelsuppe esse.

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Im Foodcourt eines Shoppingcenters

Oder die Durian (Stinkfrucht) die wir dort gekauft haben.

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Durian im Einkaufscenter

Sie riecht (etwas) unangenehm, doch die Frucht im Innern schmeckt uns.

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Die reife Durian ist etwas aufgebrochen

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Die Frucht der Durian

Dann gab es noch zwischendurch Shopping und Bücher kaufen (für mich nicht so interessant; saß dann auf der Treppe und habe mich mit dem Tablet beschäftigt).

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In einem Buchladen

Und im nächsten Bericht geht es dann los mit unserer Rundreise.

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