Flug nach Beijing mit SWISS

(China Bericht 2013 Teil 1)

An Christi Himmelfahrt war es wieder einmal soweit: Unsere jährliche Reise nach China.

Im Vorfeld gab es ein vergleichbares Angebot von Swiss und Lufthansa. Da wir noch nie auf der Langstrecke mit Swiss geflogen sind, entschieden wir uns dafür. Trotz der vielen Reisen ist bei mir immer noch eine Anspannung vorhanden, die sich dann im Flugzeug legt.

Um 09:30 hatte ich das Taxi bestellt und es kam erst einmal nicht. Ein Anruf in der Taxizentrale und mir wurde gesagt, dass er schon in unserer Straße ist. Wegen unserem Gepäck hatte ich einen Kombi bestellt. Zwei Koffer, eine Reisetasche und zwei Trolley wurden in das Taxi geladen. Dazu mein Rucksack mit der Fotoausrüstung.

Schnell waren wir am Flughafen und genauso schnell erfolgte der Check-in. Die Mitarbeiterin sah meine vielen Visa für China und fragte, ob ich weiß, dass man jetzt auch vor Ort für 72 Stunden ein Visum erhalten kann. Ich bestätigte ihr das, da sie neulich einen Fluggast nach China hatte (beim Check-in wird schon geprüft, ob man ein gültiges Visum besitzt).

Blick auf das Vorfeld am Flughafen Stuttgart
Blick auf das Vorfeld am Flughafen Stuttgart

Wir hatten noch etwas Zeit und gingen für ein kurzes Frühstück in die Lounge. Das Boarding war pünktlich und wir saßen für den kurzen Flug nach Zürich in unseren Sitzen. Es kam dann die Durchsage, dass wegen viel Traffic über Zürich der Start der Triebwerke erst in 20-30 Minuten erfolgt. Wir hatten genügend Umsteigezeit in Zürich. Einige andere Passagiere wohl nicht, so dass eine Flugbegleiterin ins Cockpit ging. Kurze Zeit später kam die Durchsage, dass wir jetzt früher Starten dürfen.

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Swiss Avro 100 (Bild mit freundlicher Genehmigung von Swiss)

In Zürich bekam die kleine Maschine eine Vorfeldposition und mit dem Bus ging es zum Terminal. Wir hatten bis zum Abflug immer noch genügend Zeit gingen in die Swiss Lounge. Hier kam jetzt mein obligatorischer Start in den Urlaub mit einem Glas Sekt. Für den Abflug mussten wir zum Terminal E und uns wurde zuvor gesagt, dass wir mindestens 20 Minuten einplanen sollen. Mit dem Skytrain ging es zum Terminal und der anschließenden Grenzkontrolle. Was für ein Unterschied zu Frankfurt. Viele Schalter waren geöffnet und damit keine Wartezeit (in Frankfurt gibt es immer längere Schlangen). In der vorhergesagten Zeit kamen wir auch am Gate an und das Boarding startete.

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Swiss A330-300 (Bild mit freundlicher Genehmigung von Swiss)

LH Ticket ZRH-PEKDer Airbus A330-300 hob pünktlich ab und wir erlebten einen ruhigen Flug. Ich schaute mir zwischendurch den Film Django Unchained an, wobei mir noch eine Stunde fehlt, die ich mir auf dem Rückflug ansehen werde (dazu dann etwas im Beitrag Rückflug).

 

 

 

 

 

 

Nach einer guten Stunde gab es das Menu:

SWISS Vorspeise

SWISS Vorspeise

SWISS Olivenöl

SWISS Olivenöl

SWISS Desert

SWISS Desert

Einige der Flugbegleiterinnen waren Chinesinnen und nachts holte ich mir Wasser in der Küche. Da die schweizerische Flugbegleiterin gerade beschäftigt war, fragte ich ihre Kollegin auf Chinesisch. Erfolg! Sie verstand mich und brachte mir Wasser. Die Schweizerin hatte das mitbekommen, sah mich an und meinte: Respekt!

Die Landezeit war für 5 Uhr prognostiziert. Es dämmerte und kurz vor Beijing sahen wir Teile der großen Mauer (linke Seite im Flugzeug sitzen – Reihe A). Über Beijing lag noch der Dunst der Nacht. Meine Frau meinte Smog. Ich sagte, dass das noch der nächtliche Dunst ist und mit der aufgehenden Sonne wird es ein wunderschöner Tag (meine Theorie wurde später Realität).

Nachdem das Flugzeug ca. 15 Minuten auf Capitol Airport herumgekurvt ist und am Gate angedockt hatte, ging es schnell wie immer: schnelle Einreisekontrolle, Fahrt mit dem Skytrain und am Gepäckband sahen wir schon unsere Sachen. Alles auf einen Gepäckwagen und zum Taxistand. Kurz nach 05:30 war dort noch gar nichts los (was ganz neues) und Taxen warteten auf Fahrgäste. Der Taxifahrer schaute wegen unserem Gepäck, doch ich weiß wie man es verstaut: der größte Koffer auf den Rücksitz und der andere Koffer und Reisetasche in den Kofferraum, in den dann noch ein Trolley passt. Der andere Trolley noch mit mir auf den Rücksitz. Dann sagten wir noch den kürzesten und schnellsten Weg zur Wohnung. Er schien den Weg zu kennen, den außer, dass er zuerst zum Terminal 1 fahren muss und dann rechts abbiegen, musste ich nichts mehr sagen.

Nach gut 30 Minuten waren wir in der Wohnung angekommen und wir mussten noch das ganze Gepäck nach oben schleppen. Für uns mit dem Jetlag war jetzt nicht 06:30 sondern tiefe Nach, nämlich 00:30. Wir legten uns erst einmal ins Bett und schliefen noch bis Mittags.

Wir machten uns eine Hun-Dun-Suppe und danach begannen unsere Tage in Beijing. Darüber werde ich im nächsten Beitrag berichten.

Seit über 30 Jahren auf der Welt unterwegs. Ich liebe Individualreisen und auch den Komfort und Luxus in der Zwischenzeit. Vom Backpacker zum Flashpacker. Meine bevorzugte Reiserichtung ist Asien. Hinzu kommen Reisen in Europa mit vielen Wochenendtrips.

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